Unterwegs im Elbsandstein Gebirge

Erstellt am von pixelpainter

Aus der Reihe "Ich bin dann mal weg…" möchte ich von ein paar Eindrücken einer Fototour im Herbst 2011 durch das Elbsandstein Gebirge der Sächsischen Schweiz mit zwei Fotofreunden (Torsten Baroli und Björn Lilie) hier berichten. Vielleicht sind die Eindrücke ja für den ein oder anderen von Euch interessant und hilfreich…

In unserem Fall hätte man auch sagen können, es handelt sich um ein Mini-(Ex)Moderatoren-Treffen des Nikon-Point… ;o)) Aber dafür müsste ich jetzt zu weit ausholen, um das zu erläutern. Jedenfalls war es schön Björn als einen weiteren Nikon-Point user (aka @Blümchen74 im Nikon-Point) kennenzulernen, der selbst schon seit einiger Zeit im Elbsandstein fotografiert. Da Toto (Torsten Baroli, aka @4Horsemen im Nikon-Point) und ich schon häufiger gemeinsam unterwegs waren und uns schon seit einiger Zeit kennen und wir diese "Indian Summer"-Tour schon länger auf der Liste hatten, dachten wir uns: Im Herbst muss diese Tour sein!

Was lag also näher, als eine Tour mit Björn?! So wurde er dann auch von Anfang an in unsere Planungen involviert und erleichterte es uns ungemein, ohne detaillierte Kenntnisse der Region trotzdem einige Point-Of-View's auszumachen, die man problemlos erreichen konnte, die aber dennoch spektakuläre Aussichten boten. Ein herzliches Dankeschön nochmal an Björn von dieser Stelle aus für einen solchen Guide, mit dem es tierischen Spaß gemacht hat, die Berge rauf und wieder runter zu kraxeln!

Fehlte also nur noch das perfekte (Foto-)Wetter, um die Stimmungen entsprechend einfangen zu können. Und das war so eine Sache…

Da sich abzeichnete, dass wir ein kritisches Wetter-Wochenende ausgewählt hatten, wobei alle Wochenenden zuvor perfektes Wetter boten, waren wir schon dabei uns gedanklich auf das Schlimmste vorzubereiten. Aber es schien als hätten wir Glück und so kam es, dass das Wetter an den drei Tagen, die uns zur Verfügung standen, immer weiter aufklarte, wobei es uns eigentlich am Wichtigsten war Nebelbilder im Morgengrauen fotografieren zu können. Und wir hatten Glück!

Unterstützt von einem absolut freundlichen Hotel-Personal, welches uns bei unseren Ausflügen mit Verpflegung und dem wichtigsten Utensil überhaupt – frischem Kaffee in aller Herr Gott's Frühe – versorgten, sollte Schlaf trotz Urlaub eher knapp bemessen sein. So sind wir nach unserer Anreise abends gegen 23:45 dann auch direkt am nächsten Tag wieder um 5:45 aus den Betten raus, um bei Sonnenaufgang auf ca. 460m über Null auch fotografieren zu können. Gott sei dank machten wir diese Tour im Herbst. Im Sommer wäre das normalerweise die Hölle, da man dann noch früher raus gemusst hätte… Zusätzlich erschwerte die Zeitumstellung an diesem Wochende unsere Zeitplanung. Aber wir haben es überstanden… :o))

Die fotografischen Ergebnisse belohnten dann unsere Anstrengungen und so können wir sagen, dass wir von der Zeit her den perfekten "Indian Summer" in der Sächsischen Schweiz erlebten, da das Laub im Sonnenschein so bunt leuchtete, dass es schon in den Augen schmerzte. So bunt die Bilder auch wirken so bunt war es tatsächlich dort.

Um noch etwas zu den technischen Details zu sagen, hatten wir uns während der Reisevorbereitungen häufiger abgestimmt und überlegt, welche Brennweiten am sinnvollsten wären. Letztendlich sind wir dann zum Entschluss gekommen, dass ein Weitwinkel-, ein Normal- und ein Telezoom die komplette Bandbreite abdecken und Überraschungen damit sehr minimal sein dürften. Dies bestätigte sich dann so auch.

Da ich eher selten mit einem Telezoom fotografiere (mein 70-200 kam zu selten zum Einsatz) habe ich stattdessen eine Telefestbrennweite von 200mm (Makro) mitgenommen. In Kombination mit Grauverlaufsfiltern gab es somit auch keine Situation, die man nicht fotografisch festhalten konnte.

Rückblickend kann ich eine solche Tour nur empfehlen, sogar für Menschen die eher selten klettern, da es durchaus auch sehr einfache Touren dort gibt, was mit entsprechendem Kartenmaterial zu erschliessen ist. Für uns stand abschliessend jedenfalls fest, dass wir nochmal irgendwann dort hin müssen, da es uns so gut dort gefiel… Landschaftlich betrachtet, würde ich sogar fast soweit gehen und behaupten, die Sächsische Schweiz ist die Toskana in Deutschland!




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